Kontaktangaben

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D-10997 Berlin (Kreuzberg)

Fon: 030 - 611 00 23
Fax: 030 - 611 00 21
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Mo und Di: 10 bis 15 Uhr
Do: 16 bis 20 Uhr
weitere Termine nach Vereinbarung

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Daten für Berlin

Für Interessierte hier einige kurze Daten und Fakten zur Situation in der Sexarbeit in Berlin.

Fakten und Hintergründe
(Stand 2016)

Infoveranstaltungen

In regelmäßigen Abständen von 6 bis 8 Wochen bieten wir

Informationsveranstaltungen

zu allen Fragen der Prostitution für die interessierte Öffentlichkeit an. Mehr dazu...

....aktuelle Termine

Internationaler Hurentag: Parade & Party!

1. Juni 2019

 

More Information (FB-Event): https://www.facebook.com/events/331944807505419/

Am 1. Juni werden Sexarbeitende und Unterstützende zum Schwulen Museum ziehen, um die dortige Ausstellung Objects Of Desire zu schließen, begleitet von Performances von Marianne Chargois und Liad Hussein Kantorowicz. Diesen wird eine große Soli-Party folgen bei welcher wir Geld für von Sexarbeiter*innen geführte Projekte in Berlin sammeln, mit der besten Musik, sexy Kostümen, Soli-Lapdances und mehr!

Kommt zusammen für ein Leben ohne Stigma und Gewalt!

Der Internationale Hurentag am 2. Juni erinnert an die Besetzung der Saint Nizier Kirche in Lyon durch Sexarbeiter*innen im Jahre 1975, welche sich so gegen Polizeigewalt und Schikanen wehrten. Diesen Monat werden wir auch das 50. Jubiläum der Unruhen von Stone Wall in New York feiern, ein historischer Moment im Kampf für die Rechte der LGBTQ-Community und eine wichtige Mahnung, dass marginalisierte Stimmen in gemeinsamer Organsierung Stärke finden können und dass Sichtbarkeit heute den Wandel von morgen bringt - es kann nicht ohne uns über uns gesprochen werden.

Auch heute ist der Internationale Hurentag  ein Anlass um gegen die Stigmatisierung von Sexarbeiter*innen zu kämpfen, gegen institutionelle Gewalt zu protestieren und für die komplette Dekriminalisierung der Sexarbeit einzutreten - denn Sexarbeit ist Arbeit - und im Hinblick auf Deutschland die Abschaffung des neuen ProstituiertenSchutzGesetzes (ProstSchG) zu fordern. Dieses Gesetz sorgt für alles andere, nur nicht unseren Schutz, beinhaltet es schließlich eine Zwangsregistrierung von "full service" Sexarbeitenden, erotischen Masseusen / Masseuren und professionellen Dominas / Doms. Durch die Speicherung in einer staatlichen Datenbank riskieren die Registrierten noch weiter reichendes Stigma als es ohnehin schon der Fall ist oder - im Falle von Migrant*innen - Verfolgung in den Herkunftsländern. Jene welche sich gar nicht erst registrieren können - oftmals an den Rand der Gesellschaft Gedrängte wie bspw. Migrant*innen oder Asylsuchende ohne Arbeitsgenehmigungen und welche Sexarbeit zum Überleben ausüben - riskieren hohe Bußgelder oder gar die Abschiebung.


PARADE

13:00 Treffen in der Großgörschenstr. 12-14 (S + U Yorckstr.)

Parade durch Schöneberg zum Schwules Museum

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On 1 June, sex workers and allies will march to the Schwules Museum to close the Objects of Desire exhibition with performances from Marianne Chargois and Liad Hussein Kantorowicz. This will be followed by a huge soli-celebration to raise money for sex worker-led organizations in Berlin, with the best music, sexiest looks, soli-lapdances and more!

Come together for a life without stigma and violence!

International Whores’ Day on 2 June commemorates the 1975 occupation of Saint Nizier Church in Lyon by sex workers protesting against police harassment and violence. This month, we also celebrate 50 years since the Stonewall riots in NYC, an iconic moment in the fight for LGBTQ rights and an important reminder that marginalised voices can find strength in organising and that today’s visibility is tomorrow’s change – there can be nothing about us without us.

Today, International Whores’ Day is a day to call for an end to stigma against sex workers, to protest institutional violence, to advocate for the decriminalization of sex work – recognising that sex work is work – and, in Germany, to demand the abolition of the new Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG). Also known as the Prostitute Protection Act, this law does anything but, demanding mandatory registration of all full service sex workers, erotic massage providers and professional dom/mes. Being on record in a state database, those who register risk even further stigma than they already face should the law ever change or, for migrant workers, of repression in their countries of origin. Those who are unable to register – often society’s most at risk, such as migrants or asylum seekers unable to get work permits and turning to sex work for survival – risk enormous fines and even deportation.


PARADE

13:00 Meet at Großgörschenstr. 12-14 (S + U Yorckstr.)

Marching through Schöneberg to Schwules Museum

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