Kontaktangaben

Köpenicker Straße 187/188
D-10997 Berlin (Kreuzberg)

Fon: 030 - 611 00 23
Fax: 030 - 611 00 21
E - Mail: kontakt@hydra-ev.org

Öffnungszeiten: neu ab 01.09.13
Mo und Di: 10 bis 15 Uhr
Do: 16 bis 20 Uhr

30 Jahre Hydra

Hydra e.V. ist Mitglied bei:

  • NSWP (The Global Network of Sex Work Projects)
  • bufas (Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter e.V.)
  • DPWV (Paritätischer Wohlfahrtsverband)
  • KOK (Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess e.V.)
  • LABAHS (Landesverband Berlin - von Organsiationen, tätig in den Bereichen Aids, Hepatitiden, STI e.V.)

Geschichte

Wer einem Highheel-Schlangenschuh mit Giftzahn begegnet, ist bei HYDRA gelandet. HYDRA ist die erste autonome Hurenorganisation in Deutschland, die 1980 von sozial engagierten Frauen aus unterschiedlichen Berufssparten ins Leben gerufen wurde.

Hydra war eine neunköpfige Schlange aus der griechischen Mythologie, der immer zwei Köpfe nachwuchsen, wenn man einen abschlug. Ähnlich unschlagbar sollte sich die Arbeit des HYDRA-Vereins erweisen.

Seit 1985 erhält HYDRA e.V. eine kontinuierliche Finanzierung aus öffentlichen Geldern, durch die die Einrichtung einer Beratungsstelle ermöglicht wurde. Die Mitarbeiterinnen haben teilweise eigene Prostitutionserfahrungen. Sie engagieren sich für ein größeres Verständnis von Prostituierten in der Bevölkerung und arbeiten für die rechtliche und soziale Gleichstellung von SexarbeiterInnen mit anderen Erwerbstätigen. Bei HYDRA wird ein umfangreiches Wissen zum Thema Gesundheit insbesondere zur Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten vermittelt.

Zweimal im Jahr nehmen die Vereinsmitglieder an Hurenkongressen teil. Diese Kongresse bilden eine bundesweite Plattform der Hurenbewegung.

Wir beschäftigen uns mit:

  • der rechtlichen Situation von Prostituierten durch politische Lobbyarbeit mit dem Ziel der Entkriminalisierung  von Prostitution,
  • der Entwicklung und Verteilung von Streetworkmaterialien (Gesundheitsmappe),
  • der Verhinderung von Sperrgebieten,
  • der Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten (STI wie HIV/AIDS, Hepatitiden)
  • der Situation von Migrantinnen in der Sexarbeit
  • dem Thema Frauenhandel.


Wir tauschen uns aus durch:

  • Schulungen von MultiplikatorInnen (PädagogInnen, medizinischem Fachpersonal, MitarbeiterInnen von Behinderteneinrichtungen, JuristInnen, PolizistInnen und anderen Berufsgruppen),
  • bundesweite und internationale Vernetzung mit anderen Organisationen,

  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.