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Positionspapier der Deutschen STI-Gesellschaft zum Gesetzesvorhaben der Bundesregierung

13. März 2015

Kategorie: Nachrichten, Politik, Presseerklärungen, Stellungnahmen

 

Die Deutsche STI-Gesellschaft (DSTIG), eine wissenschaftliche Fachgesellschaft zur Förderung der sexuellen Gesundheit, hat sich ebenfalls kritisch zu den von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen zum "Schutz" von Prostituierten ausgesprochen, was wir sehr begrüßen:

 

Die DSTIG sieht die vorgesehenen Pflichtberatungen, vor allem in Verbindung mit einer namentlichen Anmeldepflicht für Sexarbeiter*innen, die die Anonymität der Beratung abschafft, als Gefahr für die erfolgreiche Präventionsarbeit. Ebenso hält sie die Kondompflicht für nicht zielführend, zum einen wegen der Schwierigkeiten, die sich bei ihrer Überprüfung ergeben, zum anderen, weil die Befürchtung besteht, dass damit doch entgegen der erklärten Absichten der Regierung eine Kriminalisierung von Sexarbeiter*innen verbunden sein könnte. Eine Befürchtung, die auch wir nicht für unrealistisch halten, die Kriminalisierung von Sexarbeiter*innen hat schließlich eine lange Tradition und sie sind immer noch leichter zu greifen als die Kunden.Die DSTIG spricht sich stattdessen

 

"für flächendeckende, qualifizierte Angebote zur gesundheitlichen Beratung und ärztlichen Versorgung von SexarbeiterInnen aus. Solche Angebote sollten über die bisherigen Möglichkeiten der Gesundheitsämter hinausgehen und auch im gynäkologischen Bereich und in der ärztlichen Grundversorgung zu finden sein."

 

Eine Forderung, der wir uns voll und ganz anschließen können.

 

Außerdem betont die DSTIG die Bedeutung der "Stärkung der Rechte und der Rolle von SexarbeiterInnen (Empowerment), unabhängig von ihrem biologischen und sozialen Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung. Nur mit einer Stärkung der Rechte können Lebens- und Arbeitsverhältnisse stabilisiert und Gewalt und Menschenhandel bekämpft werden."

 

Diesen Weg halten wir für den einzig richtigen.

 

Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme als pdf.

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