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Shutdown2 in der Sexarbeit: Solidaritätsfonds wieder geöffnet

Angesichts steigender Infektionszahlen ist seit dem 2.11. wieder ein Tätigkeitsverbot für Sexarbeitende in Kraft (Link zum Corona-Update bei Hydra).
Aus der ersten Welle und den daraus entstandenen Verboten zur Erbringung sexueller Dienstleistungen und der Schließung von Bordellen wissen wir bei Hydra: Bei weitem nicht alle Sexarbeiter:innen können staatliche Hilfe beantragen.

Viele Sexworker:innen arbeiten ohne den seit 2017 verpflichtenden Hurenausweis nach ProstSchG, da sie weder über eine Meldeadresse verfügen noch sich in Deutschland nicht registrieren lassen können.
Aus dem ersten Lockdown wissen wir, dass die Not unter Sexarbeiter:innen existentiell sein kann, und sie wegen Stigma und Diskriminierung durch viele Raster fallen.

Der Hydra-Solidaritätsfonds ist deswegen auch im derzeitigen zweiten Shutdown ab sofort wieder geöffnet. Wir wollen vor allen Dingen Sexarbeiter:innen finanziell unterstützen, die sonst keine Möglichkeit der Unterstützung erfahren. Wir wollen Sexarbeiter:innen darin unterstützen, sich Infektionsschutz leisten zu können, wenn die politische Landschaft sie vergisst.
Mit Ihrer Spende setzen Sie ein Zeichen der Solidarität in schweren Zeiten.
Sie wollen noch mehr tun? Werden Sie Fördermitglied bei Hydra e.V.

 

Hydra e.V.
IBAN: DE31 1002 0500 0003 0712 01
BIC:   BFSWDE33BER
Bank für Sozialwirtschaft GmbH
Verwendungszweck: Hilfsfonds Hydra

Ihre Spende ist steuerlich abzugsfähig.

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