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Hydra e.V. startet Kampagne zur Entstigmatisierung von Sexarbeit am Internationalen Hurentag

Die Berliner Beratungsstelle und Treffpunkt für Prostituierte Hydra e.V. startet am 2.6.2021 eine Anti-Sitgma-Kampagne: Auf der Seite https://kampagne.hydra-berlin.de/ wird am Abend des Internationalen Hurentags ab 20 Uhr ein Stream  veröffentlicht, der vielfältige Beiträge und Performances von Sexarbeitenden zum Thema Stigma beinhaltet. Die Homepage der Kampagne wird fortlaufend erweitert um die Vorurteile und Klischees über Sexarbeit und Sexarbeitende zu thematisieren und abzubauen Die Koordinatorin der Kampagne Dessi Tomova sagt: „Das Stigma, das  Sexarbeiter*innen anhaftet, reproduziert das patriarchale System, in dem es weiblich gelesene Körper, Sexualität und Identitäten negativ prägt. Aber: Sexarbeiter*innen sind fähige Menschen und ein wichtiger Teil der Gesellschaft. Am Grad der Entstigmatisierung von Sexarbeit lässt sich die Progressivität einer Gesellschaft und die Gleichstellung der Geschlechter ablesen.“.

Die Kampagne wird von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung finanziert und ging als Handlungsempfehlung aus dem Runden Tisch Sexarbeit hervor.

Das Ziel der Kampagne ist das Empowerment von Sexarbeiter*innen, indem die breite Gesellschaft über Sexarbeit und Sexarbeitende informiert und aufgeklärt wird. Zentral dabei ist, dass Sexarbeitende selbst zu Wort kommen, statt dass über sie gesprochen wird.

Schaut heute ab 20 Uhr unserOnline-Event zum Launch der Kampagne!


Für Rückfragen:
Kampagnen-Koordination
Mobil: 0157-38102359
Kampagne@hydra-berlin.de

Ansprechpartnerin für Presse- und Medienanfragen:
Ruby Rebelde
0151-62405278
presse@hydra-berlin.de

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