Rechtshilfe- und Sozialfonds

HYDRA hat einen Rechtshilfe-/Sozialfonds, der sich aus Spenden und Bußgeldern zusammensetzt.


Der Rechtshilfefonds kann von jeder Frau in Anspruch genommen werden, die vor oder in einem Prozess steht, der sich mit Prostitution befasst. Die Frau muss damit einverstanden sein, dass ihr Prozess öffentlich begleitet wird. 

 

An den Sozialfonds können in Not geratene Prostituierte/Sexarbeiter_innen einen Antrag stellen auf

  • Ausstiegshilfen, z.B. Mietkaution, Maklergebühren, Renovierung, Umzugskosten
  • sonstige Notfälle.

 

Wer sich in einer solchen Situation befindet, kann sich an uns wenden. Die Entscheidung über eine Vergabe von Geldern aus dem Rechtshilfe-/Sozialfonds trifft ein eigens gegründeter Beirat. Dieser Beirat setzt sich zusammen aus einer SexarbeiterIn, einem HYDRA-Vorstandsmitglied, einem/-r VertreterIn der Berliner autonomen Projekte, einem/-r Juristen/-in und einem/-r VertreterIn eines Frauenverbandes. Die Unterstützung  erfolgt entsprechend den Vergaberichtlinien.

Wer Anträge an den Fonds stellen möchte, schickt uns eine E-mail oder ruft uns zunächst an: Tel.: 030 - 611 00 23.

Spenden an den Rechts- und Sozialhilfefonds

Dieser Fonds ist wichtiges Instrument unserer Arbeit und benötigt eure Spenden!

Das Konto für den HYDRA-Rechtshilfe-/Sozialfonds lautet:

Hydra e.V.

Bank für Sozialwirtschaft
Konto Nr. 307 12 01
BLZ 100 205 00.

für internationale Überweisungen:
BIC:       BFSWDE33BER
IBAN:     DE31 1002 0500 0003 0712 01

Verwendungszweck: Spende Fonds

  

Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Bis zu 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Auf Wunsch stellen wir Ihnen auch gerne eine Spendenbescheinigung aus. Bitte teilen Sie uns Ihre Adresse mit, dann senden wir Ihnen die Spendenbescheinigung zu.  In diesem Fall bitte einfach eine kurze Info an uns über das Kontaktformular.