Kontaktangaben

Köpenicker Straße 187/188
D-10997 Berlin (Kreuzberg)

Fon: 030 - 611 00 23
Fax: 030 - 611 00 21
E - Mail: kontakt@hydra-ev.org

Öffnungszeiten:
Mo und Di: 10 bis 15 Uhr
Do: 16 bis 20 Uhr
weitere Termine nach Vereinbarung


Donnerstagsangebote

Am Donnerstag könnt ihr unsere regulären Beratungsangebote mit Expert_innen zu folgenden Themen nutzen.

Steuerberatung

Rechtsberatung

Umstiegsberatung

Sie sind anonym und kostenlos für Frauen in der Prostitution.

Vimeo

Infoveranstaltungen

In regelmäßigen Abständen von 6 bis 8 Wochen bieten wir

Informationsveranstaltungen

zu allen Fragen der Prostitution für die interessierte Öffentlichkeit an. Mehr dazu...

....aktuelle Termine

Daten für Berlin

Für Interessierte hier einige kurze Daten und Fakten zur Situation in der Sexarbeit in Berlin.

Fakten_2013 - pdf

Was tun bei einer Razzia?

Plakat Verhalten bei Razzien

Um das notwendige Wissen hinsichtlich Rechte und Pflichten im Umgang mit Polizei, Steuerfahndung und Zoll bei der Durchführung entsprechender Kontrollen zu vermitteln, haben wir ein Poster erstellt. Es soll, aufgehangen in Bordellen, die dort Arbeitenden informieren, stärken und unterstützen.
Zum Anschauen...

 

Format A2 quer, Zusendung gegen Portoerstattung.

 

Anfrage telefonisch oder per email.

Texte und Manifeste ...

...der internationalen Sexarbeiter- Bewegung gibt es hier zu finden.

offener roter Schirm mit englischer Aufschrift we dont need to be saved

Termine

2. Juni 2016

Hurentag: Aktion vor dem Bundestag

Am 2. Juni - ausgerechnet dem Internationalen Hurentag - wird im Bundestag das "Prostituiertenschutzgesetz" besprochen. Kommt um 11 Uhr vor den Deutschen Bundestag, bringt ein Betttuch mit und zeigt mit Eurer Teilnahme an der... Mehr...

2. Juni 2016

Hurentag: Lilienaktion

Ein wichtiger Tag für die Rechte von SexarbeiterInnen  Mehr...

22. Juni 2016

Veranstaltungsreihe - Vielfalt der Sexarbeit in Berlin

"Männer zwischen Manieren und Bestrafung" am Mi, 22. Juni 2016, ab 19 Uhr  Mehr...

2. Juni 2016Aktion vor dem Bundestag

Mein Körper, mein Bettlaken, mein Arbeitsplatz!

 

Am 2. Juni - ausgerechnet dem Internationalen Hurentag - wird im Bundestag das "Prostituiertenschutzgesetz" (ProstSchG) besprochen.

 

Unser lautstarker, anhaltender und gut begründeter Protest gegen das Gesetz wurde bis jetzt von den Politiker*innen ignoriert - aber wir lassen nicht locker!

 

Kommt am 2. Juni um 11 Uhr vor den Deutschen Bundestag, bringt ein Betttuch mit und zeigt mit Eurer Teilnahme an der Menschenkette, dass Ihr das ProstSchG ablehnt.

 

Hier der Aufruf: Klick!

 

Wir als Sexarbeiter_innen brauchen Eure Unterstützung: ... mehr

13. Mai 2016Politik

Bundesrat winkt "Prostituiertenschutzgesetz" durch

Schlechte Nachrichten für Sexarbeiter*innen: Am 13. Mai 2016 diskutierte der Bundesrat über das "Prostituiertenschutzgesetz" und stimmte über die Empfehlungen der Ausschüsse ab. Der Bundesrat ignorierte die heftige und substantielle Kritik, die seit Langem an dem Gesetzesentwurf von Sexarbeiter*innen und Beratungsstellen geübt wurde, und lehnte alle bedeutsamen Änderungsvorschläge ab. Die Länder haben damit den Weg für das Gesetz freigemacht.

 

Sexarbeiter*innen und Unterstützer*innen haben am Morgen des Tages noch einmal ihren Protest gegen das geplante Gesetz deutlich gemacht und verteilten vor dem Bundesrat eine Stellungnahme, die die Mitglieder des Bundesrats dazu aufrief, das Gesetz abzulehnen. Leider erfolglos - die Mitglieder des Bundesrats interessieren sich für die Rechte von Sexarbeiter*innen leider überhaupt nicht.

 

Das Gesetz muss jetzt nur noch vom Bundestag beschlossen werden, die erste Lesung findet am 2. Juni (ausgerechnet am Internationalen Hurentag!) statt.

 

Hier noch ein Video der Abstimmung im Bundesrat mit Informationen und Links: Video auf Youtube

21. März 2016Kanzleramt

Protest gegen den Kabinettsbeschluss des ProstSchG

Einige Teilnehmer der Aktion vor dem Kanzleramt
"Keine Zwangsregistrierung von Huren!"
Botschaften auf Kondomen

Das Kabinett beschloss heute das Prostituiertenschutzgesetz. Parallel
dazu forderten Berliner Sexarbeiter_innen und Aktivistinnen vor dem
Kanzleramt die Minister auf, gegen den Entwurf zu stimmen:

"Wir, Sexarbeiter_innen und Aktivist_innen rufen die Minister auf, im
Kabinett gegen den Entwurf des Prostituiertenschutzgesetzes zu stimmen.
Die Einführung des ProstSchGs würde Prostituierte nicht schützen,
sondern ihnen schaden. Wir lehnen vor allem die Registrierung von
Sexarbeiter_innen ab.
Die Einbindung von Sexarbeiter_innen im Vorfeld des Gesetzesentwurfs war
mangelhaft! Deswegen muss dieser Gesetzesentwurf auf Eis gelegt werden.
Für sinnvolle Gesetze im Bereich Sexarbeit müssen wir Sexarbeiter_innen
besser beteiligt werden! Wir brauchen Entkriminalisierung, die Aufhebung
aller Sperrbezirke und die Finanzierung von Bildung von
Sexarbeiter_innen für Sexarbeiter_innen."

11. September 2015

Stellungnahme von Hydra zum neuen Gesetz

Hier findet ihr die Stellungnahme von Hydra e.V. an das Bundesministerium zum Entwurf des "Prostituiertenschutzgesetzes" als pdf.

 

 

Photo von der Demonstration gegen Registrierung am 1. Oktober 2015 (©Hydra)

26. August 2015Das neue "Prostituiertenschutzgesetz" stigmatisiert Protituierte weiter.

NEIN zur Registrierung von Sexarbeiter*innen!

Die Bundesregierung will ein neues Gesetz zur Regulierung der Prostitution einführen, das den Namen "Prostituiertenschutzgesetz" (ProstSchG) trägt. Die dort vorgeschlagenen Maßnahmen sind jedoch kontraproduktiv: anstatt Prostituierte zu schützen, werden sie bevormundet und staatlich registriert.

 

Sexarbeiterinnen rufen daher zum Protest gegen das geplante Gesetz auf.

 

Hydra, der BesD und der BSD unterstützen den Protest und fordern hiermit alle Sexarbeiter'innen auf, ihn zu unterzeichnen (natürlich mit eurem Künstlernamen) und weitere Unterschriften im Kolleg'innenkreis zu sammeln. Hier geht's zum Protestaufruf - auf DEUTSCH, ENGLISCH, SPANISCH, BULGARISCH und RUMÄNISCH.

 

Wir haben auch ein Infoblatt - auf Englisch, Deutsch und Bulgarisch - erstellt, das die wichtigsten Maßnahmen des Gesetzes zusammenfasst und erläutert.

5. März 2015Politik

Stellungnahme des Bufas e.V. zum geplanten "Prostituiertenschutzgesetz"

Das Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiter_innen, zu dem auch Hydra gehört, kritisiert die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen zum "Schutz der in der Prostitution Tätigen" als kontraproduktiv:

 

Damit werde nicht der Schutz von Prostituierten erreicht, sondern es drohe ihre weitere Stigmatisierung, insbesondere durch die geplante Meldepflicht. Die ebenfalls geplante Kondompflicht lehnt der Bufas gleichfalls ab, weil sie als bloße Symbolpolitik von sinnvolleren Maßnahmen wie dem Ausbau der freiwilligen, anonymen und kostenlosen Gesundheits-untersuchungen sowie der Verbesserung der Verhandlungsposition von Sexarbeiterinnen durch verbesserte Arbeitsbedingungen ablenkt. Arbeitsstandards sollten von Vertretern aller Beteiligten gemeinsam erarbeitet werden und müssten allererst die Grundlage für die Erlaubnispflicht für Bordellbetreiber bilden, die die Bundesregierung nun ebenfalls einführen will.

 

Die vollständige Stellungnahme finden Sie auf der Website des Bufas.

Aktuelle Meldungen

13. Mai 2016

Bundesrat winkt Prostituiertenschutzgesetz durch

Schlechte Nachrichten für Sexarbeiter*innen: Am 13. Mai 2016 diskutierte der Bundesrat über das "Prostituiertenschutzgesetz" und stimmte über die Empfehlungen der Ausschüsse ab. Der Bundesrat ignorierte die heftige... Mehr...

11. September 2015

Stellungnahme von Hydra zum Referentenentwurf des ProstSchG

Hier findet ihr die Stellungnahme von Hydra e.V. an das Bundesministerium zum Entwurf des "Prostituiertenschutzgesetzes" als pdf. Mehr...

28. August 2015

Neue Ausgabe von "Research for Sex Work" erschienen

Die neue Ausgabe #14 der Zeitschrift "Reasearch for Sex Work", die vom NSWP herausgegeben wird, ist soeben erschienen - auf englisch und spanisch. Unter anderem ist dort auch ein Artikel von Hydra e.V. enthalten, der... Mehr...

26. August 2015

NEIN zur Registrierung von Sexarbeiter*innen!

Protestaufruf und Unterschriftensammlung Mehr...

19. Juni 2015

Bericht vom Vernetzungstreffen von Sexarbeiter*innen in Paris

Vom 4. bis 6. Juni trafen sich Sexarbeiter*innen aus acht westeuropäischen Ländern auf Einladung des ICRSE (International Committee on the Rights of Sex Workers in Europe) in Paris, um sich über politische Strategien und den... Mehr...

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